CBD gegen Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden

CBD gegen Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden

Menstruationsprobleme treten alle vier Woch auf. Wie stark die Schmerzen ausgeprägt sind, ist von Frau zu Frau verschieden. Viele Frauen fühlen sich durch diese Schmerzen eingeschränkt und können ihren alltäglichen Aktivitäten nur beschränkt nachgehen. Die Arbeit leidet, die Freizeitgestaltung ist eingeschränkt und es fällt noch schwerer sich zum Sport aufzuraffen.

Wenn dir dieses Muster bekannt vorkommt, mache dir keine Sorgen. Fast 90 % der Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter leiden unter starken bis mittelstarken Schmerzen während der Periode. In der medizinischen Fachsprache wird dieser Zustand "Dysmenorrhoe" genannt.

Schmerzen, die durch Menstruationskrämpfe ausgelöst werden, sind von Frau zu Frau verschieden stark ausgeprägt. Während manche Frauen nur wenigen Probleme mit Menstruationskrämpfe haben, leiden andere Menschen unter starken Schmerzen, die kaum auszuhalten sein können. In seltenen Fällen sind die Schmerzen so stark, dass sie sich nachhaltig negativ auf deine Gesundheit und dein Wohlbefinden auswirken können.

Eins steht fest: Die Mehrheit der Frauen erlebt während ihres Menstruationszyklus gewisse Probleme und Beschwerden. Dabei können viele Faktoren zu den schmerzhaften Menstruationskrämpfen beitragen. Dazu gehören beispielsweise eine schlechte Ernährung, emotionaler Stress und Bewegungsmangel. Es gibt auch Hinweise darauf, dass schwere Menstruationskrämpfe erblich bedingt sein können.

Ungefähr 10% der menstruierenden Frauen haben so starke Schmerzen, dass sie der Arbeit oder Schule fernbleiben müssen. Menstruationsschmerzen können unter Umständen sogar einen negativen Einfluss auf deine psychische Gesundheit haben.

In diesem Artikel erfährst du, wie CBD zur Linderung von Menstruationsbeschwerden eingesetzt werden kann.

Erfahrungen von Frauen: CBD Öl wirkt bei Regelschmerzen

Viele Frauen berichten, dass CBD-Produkte die beste Hilfsmittel im Kampf gegen Regelschmerzen sind. Aber wie gut ist CBD Öl wirklich und wie schneidet es im Vergleich zu den schulmedizinischen Medikamenten (NSAIDs - z.B. Ibuprofen) ab?

Um es vorweg zu nehmen: sehr gut! Um verstehen zu können, warum CBD gegen Regelschmerzen eingesetzt werden können, musst du verstehen wie die schmerzlindernde, entzündungshemmende und muskelentspannende Wirkung von Cannabinoiden Einfluss auf das Erleben der Periode nimmt.

In diesem Beitrag dreht sich alles um die Ursachen des Unwohlseins und der Schmerzen während der Periode und wie natürliche Heilmittel wie hochwertiges CBD helfen können, diese Symptome zu lindern.

CBD gegen Regelschmerzen, Frau gekrümmt vor Menstruationsschmerzen

CBD Öl: Eine Alternative zu Medikamenten gegen Regelschmerzen?

In einer Studie aus dem Jahr 2008 wurde festgestellt, dass Frauen mit hohen Mengen an sogenannten Prostaglandinen im Körper stärkere Regelschmerzen haben als Frauen mit niedrigeren Prostaglandinwerten.

Aus diesem Grund sind nicht-steroidale Antirheumatika (NSAIDs) vorübergehend wirksam bei der Linderung von Menstruationsbeschwerden. NSAIDs helfen, die Prostaglandinproduktion zu reduzieren. Damit kann die Hauptursache für Schmerzen und Entzündungen eingedämmt werden.

Allerdings sind NSAIDs für ihre unangenehmen Nebenwirkungen bekannt, die umso stärker werden, je länger du diese am Stück einnimmst. Seit vielen Jahrzehnten sind Frauen auf rezeptfreie Schmerzmittel angewiesen und nehmen mehr davon, als gesund ist, um ihre Menstruationsschmerzen zu bekämpfen. Aufgrund der überwältigenden Menge an unerwünschten Nebenwirkungen, die mit der Einnahme von NSAIDs verbunden sind, wenden sich viele gesundheitsbewusste Frauen nun natürlichen Heilmitteln zu, um ihre Menstruationsschmerzen zu lindern.

CBD ist eines dieser natürlichen Mittel im Kampf gegen die Regelschmerzen. Bereits heute vertrauen zahlreiche Frauen auf Cannabidiol und konnte damit die Dosis Schmerzmittel reduzieren oder auf null setzen.

Wie CBD als natürliches Hausmittel Frauen hilft

Die neuere Forschung hat gezeigt, dass CBD, ähnlich wie NSAIDs, die Produktion von Prostaglandin hemmen kann. CBD ist dafür bekannt, dass es Schmerzlinderung bietet und als Entzündungshemmer wirken kann. Diese positiven Effekte können erzielt werden, ohne dass all die unerwünschten Nebenwirkungen auftreten, die NSAIDs haben.

Wenn es um die Behandlung von Menstruationsschmerzen geht, profitieren die Frauen sowohl von der entzündungshemmenden Wirkung, als auch von den schmerzlindernden Effekten des CBD. Besonders schön ist, dass hier keine Chemie in den Körper gelangt. CBD Produkt sind natürlich und werden aus der Hanfpflanze extrahiert.

Viele klinische Studien bejubeln CBD als natürlichen Entzündungshemmer und trotzdem müssen wir ehrlich mit dir sein und sagen, dass die Forschung in Sachen CBD noch in den Kinderschuhen steckt.

Du kannst von der CBD Einnahme keine Wunder erwarten. Selbst die rezeptfreien Schmerzmittel können keine Garantie bieten, dass die Schmerzen nach der Einnahme nur einer Tablette vollständig verschwinden. Es wäre naiv zu glauben, dass ein paar Tropfen CBD dafür sorgen, dass es dir 5 Minuten später wieder so geht, als hättest du nicht deine Periode.

Um in den Genuss der bestmöglichen CBD Wirkung zu kommen, gibt es ein paar Tipps, die wir dir zusätzlich zur Einnahme von CBD ans Herz legen möchten.

Wie es zu Menstruationsbeschwerden kommt

Die Periode beginnt bereits vor der eigentlichen Blutung. Die Gebärmutter bereitet sich Monat für Monat auf die Menstruation vor.

Zunächst erhöht der Körper die Konzentration an Östrogen, wodurch die Gebärmutter angeregt wird, ihr Endometrium Gewebe auf natürliche Weise auszubilden und zu stärken. Nach dem Eisprung wird dieses Gewebe durch die Ausschüttung von Progesteron mit Blut und Arterien aufgepolstert. Die befruchtete Eizelle könnte sich nun dort einnisten. Bist du jedoch nicht schwanger ist, wird das Gewebe abgestoßen und es kommt zur Periode.

Sinkender Progesteronspiegel

Sobald der Körper merkt, dass er sich nicht auf ein Baby vorbereiten muss, sinkt der Progesteronspiegel.

Der Körper entzieht der Gebärmutterschleimhaut alles, was er kann, schneidet den Blutfluss zu den spiralförmigen Arterien ab und lässt das Gewebe wieder schrumpfen. Ohne effiziente Blutzufuhr beginnt das Gewebe der Gebärmutterschleimhaut abzusterben. An diesem Punkt können die Regelschmerzen einsetzen.

Prostaglandine: Die besten Tipps zur Diagnose & Effekte auf die Periode

Wenn der Progesteronspiegel abnimmt, steigt die Konzentration an entzündungsfördernden Molekülen. Diese werden Prostaglandine genannt. Die Menge an Prostaglandine erreicht ihren Höhepunkt, wenn Frauen menstruieren. Das führt zu den folgenden Effekten:

  • Entzündung: Einige Prostaglandine lösen eine Entzündungsreaktion aus, die weitere Schmerzen verursacht.
  • Schmerzsensibilisierung: Prostaglandine und andere natürliche Entzündungsstoffe können schmerzempfindliche Nerven noch empfindlicher machen.
  • Vasokonstriktion: Prostaglandine bewirken eine Verengung der Blutgefäße, wodurch der Blutfluss zum Endometrium Gewebe gehemmt wird.
  • Uteruskontraktionen: Frauen mit höheren Prostaglandinspiegeln haben schmerzhaftere Kontraktionen. Ärzte haben kürzlich herausgefunden, dass diese Schmerzen so intensiv sein können wie die, die bei einem Herzinfarkt auftreten.
  • Starke Blutungen: Eine Entzündung kann zu ungewöhnlich starken Blutungen führen.
  • Durchfall: Zusätzlich zu den Uteruskontraktionen lösen Prostaglandine auch Kontraktionen der glatten Muskulatur im Verdauungstrakt aus. Das kann dazu führen, dass der Verdauungsapparat gestört wird und Durchfall einsetzt.

Prostaglandine sind jedoch nicht nur schlecht. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil des gesunden Menstruationszyklus einer jeden Frau.

Wird die Konzentration dieser Stoffe jedoch zu hoch, so hat das eine unnötig schmerzhafte Periode zur Folge. Behandlungen, die den Prostaglandinspiegel senken, sind sehr effektiv, sollten jedoch wohldosiert eingesetzt werden.

Vergleich: NSAIDs vs. CBD Öl bei Regelschmerzen

Wenn die Periode kommt, greifen Frauen am häufigsten zu Ibuprofen oder einem ähnlichen pharmazeutischen Entzündungshemmer und Schmerzmittel. NSAIDs sind die am häufigsten verordnete Behandlung bei Menstruationsbeschwerden und -schmerzen.

NSAIDs hemmen das Enzym, das für die Produktion von Prostaglandinen verantwortlich ist (COX-2). Aus diesem Grund können NSAIDs alle Symptome verringern, die durch Prostaglandine verursacht oder verschlimmert werden. Dazu gehören - wie du bereits eben gehört hast - Kontraktionen, Entzündungen und Schmerzen.

Leider ist eine Langzeitbehandlung mit NSAIDs nicht ideal für die Gesundheit von Frauen. Sie können unter anderem das Verdauungssystem schädigen. Wenn du sowieso unter Verdauungsproblemen leidest, solltest du die Einnahme solcher Medikamente vermeiden und dich nach besser verträglichen, natürlichen Alternativen umsehen.

CBD: eine tolle, natürliche Alternative

In den letzten Jahren haben Wissenschaftler entdeckt, dass CBD ähnlich wie NSAIDS wirkt, da es die Produktion von Prostaglandin hemmt. Das Schöne an der CBD-Supplementierung ist, dass sie nicht mit den unangenehmen Nebenwirkungen einhergeht, die bei NSAIDs üblich sind.

CBD hilft nicht nur das COX-2-Enzym einer Frau zu hemmen. Vielmehr sorgen CBD und THC dafür, dass diese Hormone vom Körper erst gar nicht in einer solch hohen Menge produziert werden.

CBD als Schmerzmittel während der Periode. Frau ohne Schmerzen durch CBD Öl

Weitere Vorteile bei Menstruationsbeschwerden durch die Wirkung von CBD Öl

Die Senkung des Prostaglandinspiegels während der Periode ist gesundheitlich unbedenklich und wünschenswert. So kannst du Schmerzen, Entzündungen und Krämpfe lindern. Jedoch kann der Prostaglandinspiegel nicht auf null reduziert werden.

Deshalb ist eine Kombination von prostaglandin-reduzierenden Behandlungen und anderen Behandlungsmethoden, die Schmerzen, Krämpfe und Übelkeit lindern besonders effizient.

Die besten CBD Eigenschaften

CBD, THC und andere Cannabinoide können schmerzhafte Menstruationskrämpfe auf folgenden Wegen behandeln bzw. lindern:

Entzündungshemmend: Cannabinoide sind für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt - einschließlich der Reduzierung der Produktion von entzündlichen Prostaglandinen. THC aktiviert beispielsweise die Endocannabinoid-Rezeptoren, die sich auf den Immun-Killerzellen Ihres Immunsystems befinden. Wenn diese Rezeptoren aktiviert werden, können sie Makrophagen daran hindern, entzündliche Proteine freizusetzen.

Schmerzstillend: Prostaglandine und andere Entzündungsmoleküle können schmerzempfindliche Nerven überempfindlich machen. Cannabinoide können dies wiederum bekämpfen, indem sie diese Nerven desensibilisieren. Sowohl THC als auch CBD wirken auf Nervenrezeptoren, die das Schmerzempfinden verringern (TRPV1 bzw. CB1). Außerdem desensibilisiert CBD nicht nur TRPV1-Rezeptoren, sondern die beruhigende Wirkung des CBD kann sich auch auf benachbarte Schmerzrezeptoren ausbreiten.

Muskelentspannend: Menstruationskrämpfe werden durch Kontraktionen der glatten Muskulatur, die die Gebärmutter auskleidet, verschlimmert. Cannabinoide sind weltweit als Entspannungsmittel anerkannt und können eine übermäßige Kontraktion eindämmen. CBD und THC zielen auf verschiedene Rezeptoren ab, die im Muskelgewebe eingebettet sind und entspannen letztendlich die Muskulatur, was zu weniger Kontraktionen führt.

Gefäßerweiternd: Blutgefäße sind ebenfalls von glatter Muskulatur umgeben. Wenn Cannabinoide diese glatten Muskeln entspannen, wird der Blutfluss erhöht. Ein erhöhter Blutfluss hilft dabei sauerstoffarmes Gewebe besser zu versorgen und schmerzhafte Krämpfe zu lindern.