Hilfe: Mein Hund ist ein Weichei!

Hilfe: Mein Hund ist ein Weichei!

Jeder Hund hat Angst, das ist ganz natürlich. Allerdings solltet Ihr etwas unternehmen, falls Euer Hund ständig abwehr- und fluchtbereit ist oder solche Angst hat, dass ihr ihn vor die Tür tragen müsst. Besonders ängstliche Hunde können von CBD profitieren.

Hätten Tiere in der Wildnis keine Angst, dann hätten sie kaum eine Überlebenschance: Gefahren müssen frühzeitig erkannt werden, um rechtzeitig fliehen zu können. Hunde tragen, wie wir Menschen sowohl genetische und erworbene Ängste mit sich.

Zu den Urängsten zählen beispielsweise die Ängste vor

  • großen, aufrecht gehenden Lebewesen (zum Beispiel Bär)
  • dem Allein-Sein
  • Schüssen, Gewitter oder lauten Geräuschen
  • engen und dunklen Räumen oder Schatten

Bei erworbenen Ängsten handelt es sich um Erfahrungen, die Hunde gemacht haben. Wird Eurem Hund bei einer Autofahrt schlecht, kann es passieren, dass er das Auto künftig als ein Übel ansieht. Gleiches gilt auch für veraltete Erziehungsmethoden, die Schmerzen bereiten. Sie lösen dauerhaft Angst beim Hund aus und haben keinen erzieherischen Wert. 

Wie kann ich meinem Hund helfen?

Den Hund zu trösten und ihm gut zuzureden, kann ihn in seiner Angst bestätigen. Ängstliche oder aggressive Hunde sollten zunächst beruhigt werden. So sieht der Hund, dass da jemand ist, dem er vertrauen kann. Bekommt Dein Hund während des Spaziergangs Angst, haltet ihn ruhig an der Leine. Sprecht nicht, schimpft nicht und bewegt Euch auch nicht. Wartet darauf, dass Euer Hund sich beruhigt und wieder ansprechbar ist. Mit einem Spielzeug oder einer kleinen Aufgabe findet ihr heraus, ob Euer Hund wieder bereit ist, mit Euch in Kontakt zu treten.

Auch Stress kann bei Lebewesen Angst auslösen. Da sind Hunde keine Ausnahme. Bewährte Methoden zum Stressabbau und zur Stressvermeidung bei Hunden sind:

  • Gönnt ihm viel Bewegung, denn sie gibt dem Körper Gelegenheit, die Stresshormone schneller abzubauen. Passt die Art der Bewegung dem gewünschten Erregungsniveau an. Geht mit einem Stöckchen-Fan also lieber eine lange Hunderunde, als dass Sie ihn bei seinem Lieblingsspiel aufdrehen lassen.
  • Bietet ihm täglich Gelegenheit, sein arttypisches Hundeverhalten auszuleben. Schnüffeln, rennen, jagen, apportieren, hüten usw. (je nach Rasse) sind für Hunde kein Luxus, sondern Grundbedürfnisse, die erfüllt werden müssen. Sie nicht ausleben zu dürfen, ist auch Stress.
  • Ermöglicht viele störungsfreie Ruhephasen. Alle Familienmitglieder sollten respektieren, dass ein entspannt dösender Hund nicht gestört werden darf. Sein Ruheplatz sollte an einem geschützten Ort sein.
  • Nutzt bei der Hundeerziehung ausschließlich positive Verstärker. Belohnt also erwünschtes Verhalten, anstatt unerwünschtes mit Schimpfen, an der Leine reißen oder gar Schlagen zu bestrafen.
  • Achtet darauf, Ihrem Hund so viel Aufmerksamkeit und Kuscheleinheiten zukommen zu lassen, wie für ihn angenehm sind. Für manche Tiere ist ausgiebiges Streicheln eine Wonne, während es für unsichere und sensible Hunde schnell zu viel werden kann. Festhalten und Zwangskuscheln gehen gar nicht.
  • Vermeidet Langeweile, denn auch Langeweile kann stressen. Euer Hund fühlt sich am wohlsten, wenn er weder über- noch unterfordert ist und er das für sich optimale Erregungsniveau hat. Auch ängstliche Hunde brauchen anregende Erfahrungen. 

Hanf gegen Angst

Hanfpflanzen sind eine Sorte von Cannabis Sativa L., die seit Jahrhunderten für eine Vielzahl von Zwecken verwendet werden. Obwohl Hanfpflanzen eine Cannabis-Sorte sind, sind sie für Eure Haustiere sicher, da sie sehr wenig Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten. THC, die psychoaktive Komponente von Cannabispflanzen, ist extrem giftig für Haustiere. Mehrere Derivate von Hanfpflanzen sind dagegen großartig für Eure Lieblinge.

Hanf-Samen

Da sie alle 9 essentiellen Aminosäuren enthalten, sind diese nährstoffreichen Samen eine ausgezeichnete Proteinquelle für Euer Haustier. Sie sind außerdem reich an Ballaststoffen, die die Darmgesundheit unterstützen, und sie enthalten ein perfektes Gleichgewicht an Omega-3- und -6-Fettsäuren.

Antioxidanzien und Omega-3-Fettsäuren: Gestresste und verhaltensauffällige Hunde zeigten in verschiedenen Studien erhöhten oxidativen Stress. Die Folgen von oxidativem Stress sind zum Beispiel Ermüdungserscheinungen, Entzündungen und schwache Abwehrkräfte. Eine vermehrte Zufuhr von Antioxidanzien kann dazu beitragen, oxidativen Stress zu mindern. Auch Omega-3-Fettsäuren wirken antioxidativ, scheinen darüber hinaus aber auch weitere angstmindernde Effekte zu haben, die noch nicht näher erforscht sind.

Hanfsamenöl

Wie der Name schon sagt, wird Hanfsamenöl aus Hanfsamen extrahiert und hat viele der gleichen Vorteile wie Hanfsamen. Es enthält viele Nährstoffe, die für die Gesundheit Eures Haustieres wichtig sind und kann ihm zugute kommen, denn es:

  • reduziert Entzündungen
  • erhöht die kardiovaskuläre Gesundheit
  • verbessert die Immunantwort
  • macht glänzenderes Fell und gesunde Haut

Hanfsamenöl kann als Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden, das dem Futter Eures Haustieres zugesetzt wird. Oder es kann äußerlich angewendet werden, um Hautprobleme wie Wunden, Trockenheit und Juckreiz zu lindern.

Um sicherzustellen, dass das Hanföl, das Ihr Euren Haustieren gebt, keine schädlichen Zusatzstoffe oder Verunreinigungen enthält, solltet Ihr ein hochwertiges Produkt kaufen, das speziell für Haustiere entwickelt wurde, wie das Premium Hanföl für Haustiere. Unser Hanföl kommt mit einem Anti-Biss-Tropfer, der es Euch ermöglicht, das Öl auch direkt in das Maul des Tiers zu geben. Es ist völlig frei von schädlichen Substanzen wie Pestiziden und Schwermetallen.

CBD-Öl

Im Gegensatz zu Hanfsamenöl, wird CBD-Öl aus den Stängeln, Blüten und Blättern der Hanfpflanze gewonnen. Genauso wie es beim Menschen der Fall ist, kann CBD in das Endocannabinoidsystem Eures Haustieres eingreifen, um Vorteile wie verbesserten Schlaf, verminderte Angstzustände, reduzierte Schmerzen und Entzündungen sowie eine verbesserte Hautgesundheit zu erzielen.